Sie lachen das schon!
Wir versuchen mit Heiterkeit die Energie Ihres Widerstandes in eine Energie GEGEN Ihren Widerstand zu provozieren!
Die Provokationstherapie
Mit Provokationstherapie innerlich wieder frei werden!
Der Amerikaner Frank Farelly begründete in den Sechzigern den "Provokanten Stil". Er schaffte das Unmögliche und provozierte den ernsten Mief einer anständigen Psychotherapie entschieden hinaus, indem er sowohl die gute Laune, als auch das befreiende Lachen in der Verhaltenstherapie gesellschaftsfähig machte.
Er zeigte unumstößlich, dass eine wirkungsvolle Therapie sowohl kurzweilig als auch kurzzeitig sein kann. Ihm gelang es sogar sogenannte hoffnungslose Fälle aus der geschlossenen Abteilung psychiatrischer Kliniken wieder lebensfähig zu machen, indem er immer wieder optimistisch sagte: "Sie lachen das schon!"
Für ihn arrangierte die klassische Psychotherapie/Psychoanalyse nämlich nur mühsam und langwierig die Stühle auf dem Sonnendeck der Titanic neu um, anstatt mal besser ihren Untergang zu verhindern!
Die Provokationstherapie zählt zur kognitiven Verhaltenstherapie und arbeitet paradox. Unter anderem, weil jede Form der Psychoanalyse oder Verhaltentherapie vollkommen umschifft wird, weil ausschließlich Selbsterkenntnis gesucht und gefördert wird.
So können mittels Kurzweiligkeit, Heiterkeit, Leichtigkeit und herzhaftem Lachen selbst massivste Blockaden angegangen - und sogar geknackt werden. Hier werden viele für unumstösslich gehaltene Therapieregeln einfach auf den Kopf gestellt und schlicht ausgehebelt, alles ist ganz anders!
Für Außenstehende könnten gewisse Beiträge des Therapeuten durchaus schockierend, unpassend, übergriffig, geschmacklos, beleidigend und eventuell sogar unethisch wirken. Da sie jedoch bewusst therapeutisch, und immer liebend, gesteuert werden, erlebt der Klient durch die plötzliche Konfrontation mit seinem verqueren Denken, was die klassische Basis einer Blockade darstellt, eine plötzliche Befreiung. Und dann muss er zumeist überrascht über sich selber lachen. Provokation bedeutet hier: ans Licht bringen, reizen, hervorlocken, sichtbar werden lassen. Das hat nichts mit brüskieren, beleidigen, verletzen, Respektlosigkeit oder gar Aggression zu tun!
Es gibt erwiesenermaßen nichts heilsameres, als das befreite Lachen über "die eigene Blödheit" ...!
Mittels therapeutischer Provokation wird eine Reaktanz provoziert, die einen Menschen dazu zu bewegt dem Therapeuten entschieden zu widersprechen. Dadurch hebelt er sich dann am Ende ganz ausversehen selber aus, womit das bisherige (schmerzhaft einschränkende) Glaubenssystem erschüttert, geschwächt und sogar entmachtet wird.
Als therapeutische Werkzeuge werden die selbstschädigenden, blockierenden Verhaltensweisen oder Ansichten des Fragenden humorvoll persifliert, schonungslos über- und untertrieben, in einem falschen Rahmen zurückgespiegelt, absichtlich missverstanden, umgedeutet und verdreht, so dass der Ratsuchende sich schließlich schon bald selber nicht mehr auskennt und zwangsläufig beginnt seine bisherige Sicht kritisch zu hinterfragen. So gewinnt er endlich eine größere mentale Freiheit und therapeutischen Abstand zu seiner beengenden Innerlichkeit.
Darüber hinaus wagt der Therapeut es sogar geheime Bewertungen auszusprechen, erahnte Ängste und Minderwertigkeiten zu thematisieren - und das möglicherweise insgeheim Befürchtete in lustiger Art auszusprechen und auf den Kopf zu stellen ...
Die provokative Therapie versteht sich als eine lösungsorientierte Kurztherapie. Hier ergänzen sich ein stabiler Rapport mit Humor, Empathie, Mitgehen, Wohlwollen und gezielter Provokation in Hinblick auf Selbsterkenntnis.
Sehr oft platzt der Knoten in schon einer Sitzung, und nur selten sind mehr als drei Settings nötig.
Der Fokus liegt dabei allein im "Hier und Jetzt", beschäftigt sich ausschließlich mit dem, was aktuell den Ratsuchenden beschäftigt und belastet. Bearbeitet werden hier weder mögliche Ursachen, noch alte Verletzungen, sondern alleinig die vorhandenen Ressourcen, um den aktuellen Unwegsamkeiten endlich produktiv begegnen zu können. Die Provokante Therapie geht immer davon aus, dass der Mensch sich selber helfen kann - und möglicherweise nur ab und zu einen kleinen, aber freundlichen, Arschtritt braucht ... :-)
Meine Klienten sind für mich weder Opfer ihrer Umstände oder Biografie, noch sind sie schwach oder schonungsbedürftig - und sie benötigen garantiert auch keine einhundert Therapiestunden! Sie alle verfügen prinzipiell über ausreichende Möglichkeiten selber schnell eine Lösung zu finden.
Wenn man die angstvollen Emotionen jedoch nicht aktiviert, bleibt jede Veränderung im Schlamm der Erkenntnis stecken!
Wir versuchen mit Heiterkeit die Energie des Widerstandes in eine Energie GEGEN den Widerstand zu verwandeln!